Auszug aus der Bedienungsanleitung:

Abmessungen:

Magazinbeute: 495 x 610 x 1035 mm

Deckel: 530 x 460 x 100 mm

Honigraum: 412 x 480 x 190 mm

Honigrahmen: 420 x 180 mm

Fluchtraum: 412 x 480 x 90 mm

Nestraum: 510 x 610 x 495 mm

Vorteile:

• Ein großer Vorteil dieser Magazinbeute besteht darin, dass die Vermehrung der Varroa Milben in der verdeckelten Brut eingeschränkt wird.

• Die Honigproduktion kann bis zu 30 % gesteigert werden.

Die Magazinbeute mit drehbaren Brutwaben von Konya ist die mondernste automatische Beute der Welt, wobei der Großteil der menschlichen Arbeit durch Maschine und Elektronik verrichtet wird. Mit ihrer Anwendung kann die Zahl der Bienenstöcke im Vergleich zu den traditionellen Magazinbeuten auf das Mehrfache erhöht werden.

• Ein unschätzbarer Vorteil der Magazinbeute besteht darin, Schwarmtrieb des Bienenvolkes unterbunden wird.

BESIEDELN DER MAGAZINBEUTE

Die optimale Zeit für das erste Besiedeln der Magazinbeute mit den drehbaren Brutwaben erstreckt sich von Mitte April bis Mitte Juli, mit Abkehr- (und natürlichem) Schwarm und frisch begatteter Königin oder durch Umlogieren. In die Magazinbeute mit den drehbaren Brutwaben werden die kreisförmigen Mittelwände eingehängt. Der Zusetzkäfig mit der frisch begatteten Königin wird zwischen die kreisförmigen Waben eingesetzt und mit Zuckerteig zugestopft. Der Bienenstock wird von hinten zugemacht, das Flugloch geöffnet, das Königingitter von oben entfernt, der Fluchtraum daraufgesetzt und der Schwarm hineingekehrt und mit einer leichten Decke abgedeckt. Beim Kehrschwarm ist eine mindestens dreitägige Dunkelhaft notwendig, wobei für Fütterung zu sorgen ist. Innerhalb kurzer Zeit ziehen sich die Bienen zu ihrer Königin ins Brutnest hinunter. Danach wird das Absperrgitter erneut zurückgeschraubt. In den Fluchtraum wird die Futtertasse hinein gesetzt und die Bienen werden kontinuierlich mit flüssiger Nahrung versorgt. Die Bienen beginnen sofort mit dem Ausbau der Mittelwände. Die Königin  wird innerhalb von zwei Tagen aus ihrem Käfig befreit. Nach einer Woche wird der "Baufortschritt" kontrolliert, der Zusetzkäfig entfernt und die Eierlage untersucht. Wenn das Brutnest zum Dreiviertel ausgebaut ist und es eine kontinuierliche Tracht gibt, wird die Fütterung eingestellt. Es wird der Honigraum mit ausgebauten Waben aufgesetzt und mit dem Drehen der Brutwaben begonnen. Später wird der Honigraum je nach Tracht erweitert.

DAS DREHEN DER BRUTWABEN

Das Drehen wird von einem 12 V Motor ausgeführt, und die Elektroenergie wird von einer elektronisch gesteuerten Batterie - also vollautomatisch - gewährleistet. Die elektronische Steuerung ist auf drei Stufen programmiert

I. Stufe die Brutwaben drehen sich alle 24 Stunden einmal um 180°

II. Sufe die Brutwaben drehen sich alle zwölf Stunden einmal um 90°

III. Stufe die Brutwaben drehen sich alle sechs Stunden einmal um 45°

Drehgeschwindigkeit: 10 Umdrehungen/Minute

Beginn der Drehung:

Mit Beginn der Tracht wird auf dem Brutraum ein Honigraum aufgesetzt.

SCHWARMZEIT

KEHR- UND KÜNSTLICHER SCHWARM

Für eine schwunghafte Tracht ist eine Übervölkerung nicht günstig, daher wird der Überschuß der Bienenvölker weggenommen. Auch bei der Magazinbeute mit drehbaren Brutwaben geht man ähnlich vor, denn die Übervölkerung ist auch hierbei nicht von Vorteil. Mangels schlüpfreifer Weiselzellen schwärmt das Volk nicht aus, so dass der Imker die Teilung des Bienenvolkes regulieren kann. Bei der durch rechtzeitig begonnene Teilung des Bienenvolkes durchgeführten Vermehrung werden die Bienen aus der Honigkammer ausgekehrt (Abnahme von 2 kg Bienen), dadurch reduziert sich im Bienenvolk auch die Anzahl der Ammenbienen. Die Kehrschwärme (mit begatteter Königin) werden auf ihren ursprünglichen Platz gegeben, nachdem sie mindestens drei Tage in sog. Dunkelhaft gehalten wurden. Es ist wichtig, das Drehen während der Schwarmzeit auf Stufe II. zu stellen, bei mehrtägigem Schlechtwetter auf Stufe III. zu schalten, wodurch die Bienenvölker beim Bau von Weiselzellen gehindert werden. In der Magazinbeute mit den drehbaren Brutwaben sind in der Zeit der Honigerzeugung immer zwei Honigzargen vorhanden, die dritte ist für den Austausch da. Immer wird die unterste Zarge zuerst voll. Wenn auch schon die obere Honigzarge bis zur Hälfte voll ist, kann man die Untere zum Schleudern vorbereiten. Die obere Zarge kommt nach unten, und darüber jene zum Austausch mit leeren Waben. Mit dieser Zirkulation kann man immer schleuderreifen Honig erzeugen.

UMLOGIEREN

Bei dieser Vermehrungsweise muss es zwischen der herkömmlichen und der neuen Magazinbeute mit drehbaren Brutwaben einen Mindestabstand von fünf Kilometer geben. Die idealste Zeit für das Umlogieren ist die Schwarmzeit (April bis Juni). Die Bienen aus der traditionellen Beute werden zur hälfte mit der Königin in eine Schwarmkiste gekehrt. Sie wird zur Magazinbeute mit den drehbaren Brutwaben gebracht und auf die runden Rahmen, die bereits mit Wachs bespannt sind, umlogiert. Sie werden eine Woche lang mit Flüssignahrung gefüttert. Nach einer Woche sollen in der traditionellen Beuten alle Brutwaben gründlich kontrolliert und anschließend alle Weiselzellen zerstört werden. Am nächsten Tag werden die Brutwaben zu der drehbaren Brutwaben gebracht, und in den Honigraum der Magazinbeute mit drehbaren Brutraum eingehängt.

WANDERUNG MIT CONTAINER

Am Tag vor der Wanderung werden die Honigzargen befestigt, am nächsten Tag in der Früh - zwischen 4-5 Uhr die Fluglöcher zugemacht und die unteren Lüftungen geöffnet. Vier Container können von einer Person innerhalb einer Stunde bequem versorgt werden. Wenn die Transportfahrzeuge ankommen, werden die Wanderwagen angehängt. Zuvor muß der technische Zustand der Wanderwagen (wie Blinklicht, Bremsleuchte, Licht und Luftbremsen) kontrolliert werden. Nur mit technisch einwandfreien Wanderwagen darf die Reise angetreten werden. Wenn der Konvoi abfährt, begleitet der Imker den Transport. Sollte aus irgendeinem Grunde eine längere Pause eingelegt werden (Unfall, Stau), sind die oberen Lüftungen zu öffnen. Möglichst sollte die neue Bienenwiese bis 8-9 Uhr vormittags erreicht werden (Fluchträume sind zu öffnen).

DIE ABNAHME DES HONIGS

Die Existenz des Bienenvolkes wird durch die Königin bestimmt. Eine sehr wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Honigproduktion ist es, in den Bienenstöcken junge Königinnen unter zwei Jahren zu haben, die viele Eier legen können. Die beste Zeit für das Umweiseln sind - sowohl für die Annahme, als auch für die weitere Produktion - die Monate Mai und Juni.

UMWEISELN

Die Existenz des Bienenvolkes wird durch die Königin bestimmt. Eine sehr wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Honigproduktion ist es, in den Bienenstöcken junge Königinnen unter zwei Jahren zu haben, die viele Eier legen können. Die beste Zeit für das Umweiseln sind - sowohl für die Annahme, als auch für die weitere Produktion - die Monate Mai und Juni.

BESPANNUNG DER RUNDEN RAHMEN

Die Drehung wird auf Stufe I gestellt und eingeschaltet, nachdem zwischen den beiden Honig-Pollen-Brutwaben links und rechts am Rand und der Brutwaben je eine Mittelwand eingesetzt worden ist. Das Drehen kann sowohl in der Früh, als auch Mittags oder am Abend erfolgen. Die Bienenvölker lassen sich durch die tägliche einmalige Drehung nicht stören. Das übrig gebliebene Winterfutter wird abgetragen und in den Honigraum oder auf die beiden Randwaben getragen. Tauschen sie die ersten vollen Waben im Honigraum gegen leere Waben aus, da es sich hier noch um Winterfutter handeln kann. Im den Waben des Brutraumes gibt es nur Brut, bis auf die zwei Randwaben mit Honig und Pollen. Diese sollten nie weggenommen werden, denn sie sind die goldenen Reserven der Bienen für Trachtlücken. Bei der Rapsblüte Ende April erreicht die Mehrheit der Bienenvölker die höchste Stufe ihrer Entwicklung. Von ihrem natürlichen Instinkt geleitet beginnen sie, sich zu vermehren und auszuschwärmen. Ein ganzes Bienenvolk wird vom Schwarmtrieb befallen, es werden Weiselzellen gezogen, und das Honigsammeln eingestellt. Dieser Prozeß steht den Interessen des Imkers gegenüber, denn das Ausschwärmen des Bienenvolkes kann einen beträchtlichen Produktionsausfall bedeuten. Einer der Hauptgründe für das Entstehen des Schwarmtriebes ist es, dass die Zahl der Ammenbienen überwiegt, was zu einer überschüssigen Gelee-Royal-Produktion führt. Die Haupttätigkeit des im Schwarmfieber befindlichen Bienenvolkes ist nicht die Tracht, sondern die Aufteilung, so dass es mit aller Kraft mit dem Bau von Weiselzellen beschäftigt ist. Die Bienen versammeln sich auch tagsüber am Flugbrett (bärtige Magazinbeute). Diese Periode muss man mit planmäßiger Vermehrung und bei einer in der Bienenzucht gewohnten traditionellen Behandlung ausnutzen.

In den Kunststoffrahmen wird ein Draht eingefädelt, der nicht stärker als 0,40 mm ist. Das eine Ende wird am Rahmen angebunden und das andere Ende - nach dem Durchfädeln ebenfalls gebunden. Wir schlagen vor, aus einer 5-15 mm starken Holzfaserplatte eine Schablone zu nehmen, deren Größe mit den Innenmassen des runden Kunststoffrahmens übereinstimmt. (So kann die feste Bespannung den Kunststoffrahmen nicht deformieren.)

EINSETZEN DER RUNDEN MITTELWÄNDE

Aus 4 mm starker Holzfaserplatte wird eine runde Schablone mit einem Durchmesser von 35,5 cm ausgeschnitten. Die Schablone wird auf die entsprechend große Mittelwand gelegt und rund herum geschnitten. Auf die runden, bespannten Rahmen wird die Mittelwand aufgelegt und mit einem elektrischen Lötgerät eingebrannt. Der Abstand zwischen Rahmen und Mittelwand wird von den Bienen ausgebaut.

VORBEREITUNGEN AUF DIE ÜBERWINTERUNG

Nach dem Abschleudern zieht das Bienenvolk über die Brut in den runden Rahmen sofort einen Honigkranz, der sich durch Verringerung der Brut immer mehr ausdehnt. Der Nahrungsbedarf des Bienenvolkes im Winter und im Frühjahr beträgt etwa 20 kg Futter. Nachdem eingefüttert ist wird die drehbare Bienenbeute oben so abgedeckt, dass oben am Absperrgitter keine Bienen mehr die Beute verlassen können und mit warmen Decken abgedeckt. Eine Einengung oder eine Abdeckung von der Seite ist nicht notwendig und auch nicht zu empfehlen. Die Ausgangsöffnung wird im Herbst eingeengt und das sog. Mausgitter aufgesetzt.

SCHUTZ GEGEN HERBSTMILBEN

In der Magazinbeute mit drehbaren Brutwaben ist Ende August, in der trachtlosen Zeit bzw. im Spätherbst, in der brutfreien Zeit, ein chemischer Schutz gegen die übriggebliebenen oder eingeschleppten Milben vorzunehmen. Wollen wir den biologischen Charakter unserer Imkerei, also die biologische Honigerzeugung beibehalten, so darf man gegen die Milben, die durch den Verflug in den Stock eingebracht worden sind, ist eine Restenmilbung durchzuführen. Es ist darauf zu achten die Milben biologisch zu bekämpfen. Es ist empfohlen die Bekämpfung mit zB "BIENENAPOTHEKE" - ungarisches tiermedizinisches Präparat mit Naturstoffen vorzunehmen. Abhängig von der Methode des Schutzes ist in einigen Tagen die Zahl der vernichteten Milben auf der Kunststoffplatte in den unteren Lüftungen zu kontrollieren.

MECHANISCHE WARTUNG

Elektrische und mechanische Einrichtungen sorgen automatisch für das Drehen. Eine Wartung darf jederzeit nur im spannungsfreien Zustand durchgeführt werden. Eine Spannungsbefreiung kann nur durch Ausschaltung der Batterie erfolgen.

ELEKTRISCHER TEIL

Die Elektroenergie wird durch zwei 12-V-Batterien geliefert, deren Zustand regelmäßig kontrolliert werden muß. Falls die Spannung auf unter 11,8 V fällt, sind sie aufzuladen. Das Elektrolyt-Niveau der Batterien ist wöchentlich zu überprüfen und wenn notwendig, sind sie mit destilliertem Wasser aufzufüllen. Die Anschlußteile müssen immer sauber sein. Die Anschlußteile der Elektroanlagen sind jährlich durch einen Elektriker zu kontrollieren. Gebrauchsanweisung für einen Sonnenkollektor zur Aufladung der Batterie (Option) ist gesondert beigefügt.

MECHANISCHER TEIL

Es ist sehr wichtig, daß der vierte Befestigungs-Stab der Drehtrommel immer ordnungsgemäß befestigt wird, widrigenfalls kann er - wenn er herausfällt – den Innenraum zerstören, ja sogar die Bienen vernichten.

Benennung: Magazinbeute mit drehbaren Brutwaben nach Kónya

Nennspannung: 12 V

Nennleistung: 10 W

Nennstromaufnahme 0,6 A

Berührungsschutz-Klasse: Kleinspannung

Aufgrund der Verordnung Nr. 79 vom 31.12.1997 bestätigt der Hersteller, dass das obige Gerät den

Sicherheitsanforderungen entspricht.

CE Das Gerät entspricht den nachstehenden E.E.C.Richtlinien:

-73/23 EEC (19.02.1973), und 89/336 EEC (03.05.1988)

Produktschutz

Es handelt sich hierbei um patentiertes Produkt!